Immobilienwissen

Hypothekenzinsen im Wandel – Chancen und Herausforderungen im Immobilienmarkt

Hypothekenzinsen im Wandel – Chancen und Herausforderungen im Immobilienmarkt

Im Jahr 2025 steht der Immobilienmarkt vor spannenden Entwicklungen, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten. Die Hypothekenzinsen und das Angebot an Einfamilienhäusern prägen das Bild, während sich die Marktteilnehmer auf eine dynamische Zukunft einstellen.

Momentan liegen die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen unter 4 %. Angesichts der geplanten Ausweitung der Schulden reagieren die Anleihemärkte stark, und es wird ein Anstieg der Bauzinsen in den kommenden Monaten erwartet. Immobilieninteressierte und Anschlussfinanzierer sollten sich daher nicht auf sinkende Zinsen verlassen. Etwa 71 % der Experten im Bankenpanel prognostizieren steigende Bauzinsen in Richtung der 4-Prozent-Marke.

Ein Vergleich zeigt, dass bei einem Zinssatz von 3,8 % im Jahr 2024 bei einer Darlehensaufnahme von 350.000 Euro und einer Tilgung von 2,2 % die gesamten Zinskosten 205.334 Euro betragen würden. Im aktuellen Szenario mit einem Zinssatz von 3,4 % und einer Tilgung von 2,6 % können Käufer rund 38.000 Euro einsparen. Daher ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um den Traum vom Eigenheim oder eine Anschlussfinanzierung zu realisieren, bevor die Zinsen voraussichtlich steigen.

Der EZB-Leitzins steht für das allgemeine Zinsniveau im Euroraum, was sich auch auf die Entwicklung der Bauzinsen auswirkt. Allerdings ist dieser Zusammenhang nicht unmittelbar, da die Bauzinsen zu den langfristigen Kapitalmarktzinsen zählen – schließlich sind Immobilienkredite in der Regel auf einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr ausgelegt. Die Entwicklung der Bauzinsen wird nicht direkt von den Leitzinsen beeinflusst; sie orientieren sich vielmehr an der Entwicklung der Pfandbriefrenditen, die wiederum von der Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe beeinflusst werden. 

Sinken oder steigen etwa die Renditen für Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit, hat diese Entwicklung auch Auswirkungen auf die Zinsen von Pfandbriefen, über die Banken häufig die von ihnen vergebenen Immobiliendarlehen gegenfinanzieren. Steigen die Zinsen der deutschen Bundesanleihen, steigen auch die Zinsen für Pfandbriefe und damit auch die Bauzinsen. Die Banken verfolgen bei der Preisgestaltung sehr genau die Zinsstrukturkurve der Pfandbriefe und berücksichtigen diese Entwicklung in ihrem Pricing. Die genaue Konditionsgestaltung liegt letztlich in der Verantwortung der Banken, wobei auch interne Risikovorgaben eine Rolle spielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die EZB-Zinsentscheidungen durchaus interessant für Immobilieninteressierte sind und häufig die Zinsrichtung vorgeben. Da die Bauzinsen jedoch von deutlich mehr Faktoren beeinflusst werden, folgen sie nicht immer der gleichen Kurve wie der Leitzins.

Die Entwicklung der Bauzinsen wird von verschiedenen Faktoren der Wirtschafts- und Finanzmärkte beeinflusst. Zu den wichtigsten zählen:

EZB-Leitzins: Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem Banken und Finanzinstitute bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Geld leihen. Die EZB legt den Leitzins für Deutschland und die Eurozone in ihren Zinssitzungen fest.

Staatsanleihen und Pfandbriefe: Der Zinssatz 10-jähriger Staatsanleihen dient als Referenz für den Pfandbriefzins. Da Kreditgeber Baufinanzierungen über Pfandbriefe refinanzieren, sind die Zinsentwicklungen dieser Anleihen ein verlässlicher Indikator für die Bauzinsen.

Inflation: Die Inflationsrate hat einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidungen von Investoren. Sie beeinflusst die Nachfrage nach Baufinanzierungen und wirkt sich somit auf die Zinsentwicklung aus.

Zusätzlich spielen zahlreiche individuelle Faktoren eine Rolle bei der Bestimmung Ihres Zinssatzes, darunter Eigenkapital, Beleihungsauslauf, Darlehenshöhe, Zinsbindungsdauer, Tilgungshöhe, Immobilienwert, Bonität und Sicherheiten. Unsere Expertinnen und Experten beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch darüber, welche Faktoren Ihre Konditionen beeinflussen und wie Sie die besten Zinsen für Ihr Projekt erzielen können. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin!

Parallel zu diesen Entwicklungen sieht sich der Wohnungsbau in Deutschland enormen Herausforderungen gegenüber. Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender von Wüstenrot, warnte im BILD-Interview vor einer drohenden Krise: „Wir sind beim Wohnungsneubau weit von dem entfernt, was wir brauchen.“ Während die Bundesregierung das Ziel hat, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, fiel die Zahl der Fertigstellungen von 300.000 vor zwei Jahren auf derzeit nur noch 200.000. Der Druck auf dem Wohnungsmarkt bleibt hoch, und viele Durchschnittsverdiener müssen ihren Traum vom Eigenheim weit nach hinten verschieben.

Ein Blick auf den Bau zeigt die bestehenden Probleme in Deutschland. Der Bausektor, der sechs Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht, ist das Fundament des Wohlstands. Ohne neue Büro- und Fabrikgebäude sowie Straßen und Wohnungen wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes gefährdet. Ein Rückgang in diesem Sektor könnte gravierende Folgen für die gesamte Wirtschaft haben.

Obwohl der Immobilienmarkt einen leichten Rückgang im Angebot an Einfamilienhäusern verzeichnet, ist dieser Markt derzeit 24 % größer als noch vor einem Jahr. Prognosen deuten darauf hin, dass bis Ende 2025 ein weiteres Wachstum um 15 % zu erwarten ist, während steigende Hypothekenzinsen dieses Wachstum zusätzlich antreiben könnten.

Um den Immobilienmarkt und den Bausektor zu revitalisieren, sind neben attraktiven Bauzinsen auch entscheidende politische Maßnahmen notwendig. Drei zentrale Handlungsfelder stehen dabei im Fokus:

-Förderung von Wohneigentum: Ein einheitliches Förderprogramm der KfW mit günstigen Konditionen könnte kleinen und mittleren Haushalten den Immobilienkauf erheblich erleichtern. Steuerliche Vorteile, wie der Wegfall der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer oder die Möglichkeit, Kreditzinsen von der Steuer abzusetzen, würden zudem helfen, die Kosten zu senken und den Erwerb von Wohneigentum attraktiver zu gestalten.

-Energiewende im Immobiliensektor: Ein flexibel gestaltetes Fördermodell für energetische Sanierungen, das CO₂-Einsparungen belohnt, wäre entscheidend, um die hohen bürokratischen Vorgaben zu überwinden und mehr Klimaschutz im Gebäudebereich zu erreichen. Solche Maßnahmen könnten auch die Effizienz und den Wert bestehender Immobilien steigern.

-Bürokratieabbau und Digitalisierung: Der Aufbau einer einheitlichen, digitalen Plattform für Bauanträge und Genehmigungen könnte helfen, bürokratische Hürden zu verringern. Hierdurch würden Bauprojekte schneller umgesetzt, die Transparenz erhöht und die Effizienz in der Kreditvergabe gesteigert, was insgesamt zu einer Marktbelebung führen könnte.

Diese politischen Initiativen sind unerlässlich, um die Herausforderungen im Immobilienmarkt anzugehen und sowohl die Nachfrage nach Wohnraum als auch die Neubautätigkeiten zu fördern.

Wie entwickeln sich die Bauzinsen und wie hoch werden sie im Jahr 2025 sein? Eine zuverlässige Vorhersage ist für die Zukunft, einschließlich des Jahres 2025, leider nicht möglich. Aktuell ist jedoch zu erwarten, dass die Zinsen in den kommenden Monaten stabil bleiben und mittelfristig wieder steigen könnten. Generell könnte es in den nächsten Monaten zu Schwankungen zwischen 3 und 3,5 % kommen. Tagesaktuelle Ereignisse im Welt- und Wirtschaftsgeschehen können die Zinsentwicklung beeinflussen.

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